Leinenzwang

Sonntag, 31. Mai 2015 - 11:32 Uhr

Ich selbst habe keinen Hund, möchte mich aber gerne mit ein paar Fakten (Quelle: Statistisches Bundesamt) an der Diskussion beteiligen: Ja, es ist ein Ärgernis mit Hundekot, es gibt aber immer mehr Hundetoiletten, welche genutzt werden. Hundehalter zahlen pro Jahr 284 Millionen € Hundesteuern an die Gemeinden (Stand 2012), Katzenhalter zahlen 0 Euro, Pferdehalter auch 0 Euro. Hunde scheuchen in seltensten Fällen Wild auf. In Deutschland leben aber knapp 10 Millionen Katzen ( Quelle: Industrie Heimtierverband e.V.). Katzen killen pro Jahr 24 Millionen Singvögel (in Deutschland). Experten gehen davon aus, dass jeder dritte Singvogel von Hauskatzen gekillt wird. 2005 gab es kein Todesopfer durch Hunde. Es starben aber 76 Menschen durch Bienen- und Wespenstiche. Jeder, der diese Zeilen liest, wird dankbar sein, wenn ein Angehöriger, welcher vermisst wird, von Rettungshunden gesucht und gefunden wird. Hunde retten tausenden Menschen jedes Jahr das Leben. Polizei- und Schutzhunde spüren Drogen, Geld und Waffen auf. Sie schützen dadurch alle in der Gesellschaft. Blinden- und Behindertenhunde leisten Unglaubliches für die Schwächsten der Gesellschaft.
Claudia Maier, Aalen


Hunde müssen wieder an die Leine (Hainburg)

Mittwoch, 04. März 2015 - 12:00 Uhr

Hunde müssen wieder an die Leine

Außerhalb des bebauten Gemeindegebietes dürfen Hunde bald nicht mehr frei laufen. Vom 1. März bis 15. Juni gilt Leinenzwang in der gesamten Feld- und Flurgemarkung, also auch im Wald. Die Gemeindevertretung hat erstmals zum Jahr 2009 eine entsprechende Satzung erlassen.

In dieser 3 ½ Monate dauernden Zeit der Leinenpflicht sind alle Hunde außerhalb der bebauten Bereiche in der gesamten Feld-, Flur- und Waldgemarkung an der Leine zu führen. Die zulässige Höchstlänge der Leine beträgt 2 Meter. Sofern die Leine mit einer selbsttätigen Aufrollvorrichtung versehen ist, sind als Höchstlänge 5 Meter zugelassen.

Bürgermeister Bernhard Bessel: „Diese Satzung dient hauptsächlich dem Schutz von bodenbrütenden Vögeln. Oft wurde beobachtet, dass nicht angeleinte oder streunende Hunde in den Wiesen und auf den Feldern diese Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz, Wildente oder Wachteln von ihren Nestern vertreiben und deren Eier und Junge dann ein leichtes Opfer von Krähen und Elstern werden. Auch Rehkitze oder noch trächtige Rehe sollen so geschützt werden, um ihnen Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeiten zu schaffen.“

In Naturschutzgebieten gilt die Leinenpflicht für Hunde ganzjährig. D.h. Hunde sind dort grundsätzlich immer an der Leine zu führen und Mensch sowie Hund dürfen die Wege nicht verlassen.


Nette Komplimente und andere erfreuliche Erlebnisse

Samstag, 29. November 2014 - 19:33 Uhr

Erlebnisse mit Hund und Co -:) 

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